FAQ: Das Airfield – ein geeignetes Grundstück für einen Betriebshof?

(wg) Vorbemerkung: 

Die folgende Bewertung betrachtet den Standort Airfield ausschließlich unter dem Aspekt der technischen, funktionalen Eignung. Nicht betrachtet und bewertet werden stadtklimatische Fragen, das Problem des Flächenverbrauchs der Schienenerschließung, evtl. Zielkonflikte mit anderen Nutzungskonzepten (Landwirtschaftspark z.B.) und natürlich auch das Stadtentwicklungsproblem, dass eine ÖPNV-Linie ins PHV aller Voraussicht nach eine mittel- bis langfristige Bebauung entlang der Trasse nach sich ziehen könnte, die sich u.U. bioklimatisch nachteilig auswirkt.  

Im Rahmen einer gutachterlichen Bewertung aller in Frage kommenden Standorte müssen daher sämtliche Aspekte bedacht werden, insbesondere auch bioklimatische und nicht nur die technische, funktionale Eignung. 

Unter diesem Vorbehalt ist folgender Beitrag zu lesen. Wir verweisen zudem auf die Ausführungen zum Thema Bioklima, die hier (Link zur Seite) zu finden sind.  

(KW)Das Airfield – ein geeignetes Grundstück für einen Betriebshof?   

Die Eignung des Airfieldes als Standort für einen Betriebshof wurde im Rahmen einer Machbarkeitsstudie 2018 untersucht.

Die vorliegenden Ergebnisse zeigen in ausreichendem Maße, dass die Fläche „Airfield“ bei einer nochmaligen Standortsuche unbedingt mit berücksichtigt werden muss. Bei der abschließenden Bewertung wird vor allem das Konzept zur künftigen ÖPNV-Erschließung von PHV eine entscheidende Rolle spielen.

Vorteil gegenüber anderen Standorten: 

Aufgrund seiner Größe könnten nicht nur die für die nächsten Jahre geplanten Fahrzeuge problemlos dort Platz finden, sondern es verfügt auch über ausreichend Fläche und damit komfortable Abstellkapazität für eine weiterhin wachsende Busflotte. Eine größere Busflotte ist unbedingt nötig, um die Umlandgemeinden ohne Straßenbahnverbindung nach Heidelberg besser anzubinden. Mit einer deutlichen Verbesserung des Angebotes wird die Attraktivität des ÖPNV in diesen Gemeinden erhöht und die hohe Zahl der Berufspendler, die mit dem PKW nach Heidelberg kommen, kann spürbar verringert werden.

Durch eine Erschließung des „Airfield“ über die Speyerer Straße kann die geplante Großsporthalle an das Straßenbahnnetz angeschlossen werden.

Nachteil gegenüber anderen Varianten: 

Das Airfield ist noch nicht an das Heidelberger Straßenbahnnetz angebunden. Es müsste erst eine Trasse gebaut werden. Die dezentrale Lage würde im laufenden Betrieb zu einem sehr hohen Leerkilometeraufkommen für Straßenbahnen und Busse und damit höheren Betriebskosten als bei den anderen untersuchten Varianten führen.

In dem nachfolgenden Auszug aus der Beschlussvorlage, die im November 2018 dem GR zur Entscheidung vorlag (s. Anlage 03 zur Drucksache 0311/BV) sind die Vor- und Nachteile detailliert gegenübergestellt:“[…]

Nur wenn alle als Standort für einen Betriebshof  in Betracht kommenden Flächen, zu denen auch das Airfield zu zählen ist, in gleicher Planungstiefe untersucht werden, können die Ergebnisse seriös miteinander verglichen und die Frage nach dem am besten geeigneten Standort  beantwortet werden.

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